Die Energiekosten im Griff
Die Energiekosten spielen eine große Rolle, wenn man ein Haus kaufen möchte. Der Kaufpreis ist nur ein Teil der zu erwartenden Kosten. Dieser lässt sich sehr leicht kalkulieren, so dass bei den monatlichen Raten für einen Kredit keine Überraschungen zu erwarten sind. Ganz anders ist es bei den Preisen für Energie. In den letzten Jahrzehnten sind die Preise für Öl und Gas stetig gestiegen. Dies muss schon beim Kauf berücksichtigt werden, denn die monatlichen Kosten für ein Haus müssen langfristig getragen werden können. Deswegen sollte ein gewisser Spielraum vorhanden sein, um künftige Preiserhöhungen ausgleichen zu können.
Der Energiepass oder Energieausweis, wie er mittlerweile Pflicht ist für Hausverkäufer, gibt Aufschluss darüber, wie effizient ein Haus ist. Auf lange Sicht lohnt sich manchmal ein im Anschaffungspreis teureres Haus, wenn dafür die laufenden Kosten entsprechend niedrig sind. Das kann z.B. dann der Fall sein, wenn in einem Haus wenigstens teilweise regenerative Energien genutzt werden. Der Energiepass berücksichtigt solche Faktoren, so dass der potentielle Käufer besser einschätzen kann, wie zukunftstauglich eine Immobilie ist. Der Gesetzgeber möchte mit dem Energiepass langfristig eine Verbesserung der Gebäudestruktur in Deutschland erreichen. Experten sind sich darüber einig, dass der Energieausweis dazu das richtige Instrument ist, denn er setzt die richtigen Anreize.

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